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Morgenarbeit Oktober 2010

Goldene Oktobersonne und strahlend blauer Himmel empfing die Gäste der letzten sonntäglichen Morgenarbeit auf dem Rosenhof in diesem Jahr. Dementsprechend war Anja Berans Reithalle auch wieder einmal bis auf den letzten Platz gefüllt und die Zuschauer zeigten sich nicht nur als sehr interessierte Beobachter, sondern stellten auch eifrig Fragen, die Anja Beran in gewohnter Ausführlichkeit beantwortete.
Dabei wurde wie immer für jeden Pferdefreund und Reiter etwas geboten. Das Spektrum reichte vom Anreiten zum Anpiaffieren, aber auch die Arbeit mit verdorbenen Pferden war ein Thema. Das Team um Anja Beran sorgte einmal mehr für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und präsentierte die einzelnen Pferde kompetent und routiniert.
In der Mittagspause hatten die Gäste die Gelegenheit, die Werke der Künstlerin Monika Bartsch aus Karlsruhe zu bewundern und einen Spaziergang über die gepflegte Anlage von Gut Rosenhof zu machen, bevor um 14.00 Uhr ein Vortrag vom Tierarzt Georg Rattenhuber folgte.
Für 2010 war es das mit der sonntäglichen Morgenarbeit. Doch der Rosenhof wird nicht im Winterschlaf versinken, ganz im Gegenteil. Während es mit der sonntäglichen Morgenarbeit erst im Mai 2011 weitergeht, wird Anja Beran ihre Arbeit am 5. Dezember 2010 bei der ersten Fachtagung der Anja Beran Stiftung im Münchner Circus Krone präsentieren. Zusammen mit Krones Juniorchefin Jana Mandana wird Anja Beran sowohl Einblicke in die klassische Dressur wie auch in die Freiheitsdressur von Pferden geben.

P.R.E.-Hengst "Leviton" im Schulterherein
Spanischer Schritt
Das Erlernen der Referenz
Lusitanohengst "Novilunio" im Traversgalopp
"Novilunio" im Galopp
Lusitano "Olé" im Renvers an der Hand
Galopp an der Hand
Piaffe am Halsring
Lusitanohengst "Ramsès" im Trab
Schulterherein
Linksgalopp
Rechtsgalopp
Zügel aus der Hand kauen lassen
Der Beginn des spanischen Schrittes
Erste Passagetritte
Anpassagieren auf einer Volte
"Leviton" im Galopp
Lusitanohengst "Regedor" in der Passage
Galoppwechsel auf dem 3. Hufschlag
"Regedor" im Galopp
Erklärung zum Kappzaum
Anreiten einer Remonte
Scherz am Rande
P.R.E.-Hengst "Offendido" im Schulterherein
"Offendido" im Galopp
Zügel aus der Hand kauen lassen
Abstreichen mit der Gerte
Erste Piaffetritte
Westfalenwallach "Flamnigo" im Schulterherein im Galopp
 

Morgenarbeit August 2010

Am ersten Sonntag im August öffnete Gut Rosenhof wieder seine Pforten zur Sonntäglichen Morgenarbeit.
Bei schönstem Sommerwetter und voll besetzter Tribüne konnten Anja Beran und ihr Team Einblicke in die Klassische Dressur gewähren. Das Programm begann wie immer mit Anja Beran und ihrem imposanten Lusitanohengst Regedor, den sie während des Einlasses ritt.
Nach der Begrüßung durch Professor Volkmar Nüssler kam Phönix. Mit dem dreijährigen Appaloosa demonstrierte Anja Beran die ersten Schritte an der Longe, das Satteln und die Gewöhnung an den Reiter. Vor allem wies Anja Beran darauf hin, was man mit einem jungen Pferd auf alle Fälle vermeiden sollte und was als ABC der Grundausbildung unbedingt nötig ist.
Im Anschluß stellte Vera Munderloh den Lipizzanerhengst Favory Toscana vor. Der elastische Hengst beherrscht inzwischen erste Seitengänge im Schritt und Trab, sicheres Angaloppieren, aber auch schon Ansätze von Piaffe, Passage und spanischem Schritt. Schließlich demonstrierte Anja Beran mit ihm auch noch, wie sie einem Perd eine typische Zirkuslektion, nämlich die Referenz, beibringt.
Der Lusitanohengst Novilunio unter Astrid  Galipo war als nächster an der Reihe. Nach der Lösungsphase zeigte er bereits Seitengänge im Galopp, den Außengalopp und schöne fliegende Wechsel.
Das Stammpublikum bei der Sonntäglichen Morgenarbeit wartet schon immer auf ihn:Olé, Anja Berans charmanter Lusitano-Schimmel, gehört immer dazu. An der Hand und mit bloßem Halsring zeigt er feine Reaktionen und viel Einsatz durch sämtliche Lektionen.
Ebenso wie Olé gehört der Falbhengst Ramsés zu den Routiniers in der Vorstellung. Jasmin Gärtner lieferte auf ihm eine beeindruckende Vorstellung zur Demonstration eines ruhigen, geschmeidigen Reitersitzes. Fliegende Wechsel auf einem Zirkel, Spanischer Schritt und Spanischer Trab sind Ramsés‘ Glanzlektionen, die er wieder mal mit viel Verve absolvierte.
Letztes Pferd der Morgenarbeit war der Westfale Flamingo unter seiner ständigen Reiterin Vera Munderloh. Unser ehemaliges Sorgenkind bewies Nerven. Obwohl er explosiv war, blieb er kontrollierbar und zeigte – erstmalig vor großem Publikum - ruhig gesprungene fliegende Wechsel und seinen beeindruckenden, aus der Passage entwickelten, starken Trab.
In der Mittagspause hatten die Gäste Gelegenheit, die Werke der bekannten Pferdemalerin Renate Blank zu bewundern, bevor es um 14.00 Uhr mit einem Vortrag vom Tierarzt Georg Rattenhuber zum Thema „Zahngesundheit beim Pferd“ weiter ging.
Die meisten Gäste blieben noch lange auf Gut Rosenhof auf und genossen es, in der gepflegten Anlage spazieren zu gehen und die Pferde und all die anderen Tiere zu betrachten.

Erklärungen zum Kappzaum
Erklärung zur Halsmuskulatur
Lusitano-Hengst "Ramsès" in der Traversale
Referenz
"Olé" in der Levade
Lusitano "Olé" in der Piaffe an der Hand
Antouchieren
Lusitano-Hengst "Novilunio" im Galopp
Zügel aus der Hand kauen lassen im Trab
Der Beginn des spanischen Schrittes
Der Beginn des spanischen Schrittes
Anpiaffieren
Lipizzanerhengst "Favory Toscana" im Galopp
Erster Galopp unter dem Reiter
Das Anreiten - Appaloosa "Phönix"
Westfalenwallach "Flamingo" im versammelten Trab
 
 
 
 

Morgenarbeit Juni 2010

Der Wettergott meinte es gut mit dem Rosenhof Team. Nach wochenlangem Unwetter und sintflutartigen Regenfällen lachte am Sonntag die Sonne vom bayrisch weiß-blauen Himmel über dem Rosenhof und die Besucher bekamen Allgäu-Ferien-Feeling.
Während sich die Halle langsam füllte – und wir haben uns darüber gefreut, dass auch am Sonntag wieder alles ausverkauft war - ritt Anja Beran den braunen Lusitanohengst Regedor, der zunehmend „Show-Routine“ entwickelt und sich vom Publikum nicht mehr erschrecken lässt.
Am Anfang des Programms stand dann natürlich wieder die Demonstration des Anreitens, dieses Mal mit dem dreijährigen Apaloosa Phönix, der erst vor zwei Monaten auf den Rosenhof gekommen ist. Vorsichtiges Satteln, Gewöhnung an die Trense und schließlich erste Reitversuche an der Longe waren das Thema.
Einen Vorgeschmack auf seine künftige Karriere als Zirkuspferd für die Hohe Schule genoss Lipizzanerhengst Favory Toscana. Der kleine, aber durchaus imposante Schimmel, auf Trense gezäumt,  zeigte erste Seitengänge, Piaffetritte, Passageansätze, den Beginn des spanischen Schrittes, aber auch das Angaloppieren aus dem Schritt und die Referenz.
Im Anschluss daran ritt Astrid Galipo den Lusitanohengst Novilunio. An seinem Beispiel erläuterte Anja Beran die Bedeutung des Außengalopps und das Erarbeiten der fliegenden Wechsel.
Der Friesenhengst Merlin kam einst als Sorgenkind auf Gut Rosenhof. Er hatte sich einen Zungenfehler angewöhnt, der es schwer machte, ihn zu reiten. Doch inzwischen hat Merlin wieder Vertrauen in die Reiterhand gewonnen und führte unter Vera Munderloh vor, dass auch ein etwas schwereres Pferd wie er leicht und fein geritten werden kann.  Die Übergänge Trab- Piaffe- Trab- Passage- Trab gelangen ohne sichtbare Hilfengebung, was Anja Beran die Chance gab, am Beispiel zu erläutern, dass es genau diese Harmonie ist, die Reiten zur Kunst werden lässt.
Spielerisch und sehr vertraut mit seiner Ausbilderin trat der Lusitano Olé auf. Seitengänge an der Hand, Piaffe, Pesade und sogar Passage nur am Halsring – kein Problem für den kleinen Schimmel, der den Beifall des begeisterten Publikums und das Leckerli von Anja Beran als ihm gebührenden Tribut annahm.
Doch auch Falbe Ramsès unter Jasmin Gärtner konnte nicht über Mangel an Applaus klagen. Er verdiente ihn durch schöne Galoppwechsel nach innen und nach außen auf gebogener Zirkellinie, aber auch seinen ausdrucksvollen spanischen Schritt und spanischen Trab.
Eine besondere Freude für uns und unsere Besucher ist es immer wieder, Flamingo unter Vera Munderloh zu erleben. Der schicke Westfalenfuchs mit dem großen Gang kam einst als echter Problemfall auf den Rosenhof, doch am Sonntag war fast nichts mehr davon zu bemerken. Flamingo zeigte sich sehr entspannt und ausgeglichen und konnte sogar einen Galoppwechsel gelassen springen.
Kunst gab es dieses Mal auf der Tribüne, wo der Salzburger Maler Günter Veichtlbauer seine Werke ausgestellt hatte.
Ein Vortrag über Zähne vom Tierarzt Georg Rattenhuber rundete den informativen Tag ab.  

Lusitanohengst "Regedor" in der Passage
"Flamingo" beim Übergang von der Passage zum starken Trab
Westfalenwallach "Flamingo" in der Traversale
Spanischer Schritt
Pesade
"Olé" in der Piaffe am Halsring
Passage am Halsring
"Ramsès" im spanischen Trab
Lusitanohengst "Ramsès" beim Zügel aus der Hand kauen lassen
Friesenhengst "Merlin" beim Zügel aus der Hand kauen lassen
"Novilunio" im Galopp
Lusitanohengst "Novilunio" im Schulterherein
Das Anreiten
Erklärung zum Kappzaum
"Regedor" im Galopp
Lusitanohengst "Regedor" im Galopp
Kunstausstellung auf der Tribüne von Günter Veichtlbauer
 
 
 

Morgenarbeit September 2010

Der ausklingende Sommer und die Chance, sich Anregungen und Eindrücke zum Thema klassische Dressur zu verschaffen, lockte am ersten Sonntag im September wieder viele Gäste auf den Rosenhof.
Sie bekamen eine ganze Menge zu sehen: Praktische Darbietungen über das ganze Spektrum der klassischen Dressur – die Remonte beim Anreiten bis hin zur Hohen Schule der Dressur mit bereits fortgeschrittenen Pferden. Dazu erläuterte Anja Beran die Theorie, erklärte die Vorgehensweise und zeigte die besonderen Klippen in der Ausbildung auf. Das verdeutlichte sie dann noch mit der Vorführung von Problempferden, für die Anja Beran Lösungsansätze mit Ruhe, Geduld und Gymnastizierung als Basis hat.
Die fachkundigen Besucher konnten nach jedem Pferd ihre Fragen loswerden und konnten somit wertvolle Ratschläge für ihre Arbeit mit den eigenen Pferden mit nach Hause  nehmen.
Nach dem zweistündigen Programm gab es eine Mittagspause und im Anschluss referierte der Tierarzt Georg Rattenhuber über Zahnheilkunde beim Pferd.
Während der Pause hatten die Besucher außerdem die Gelegenheit sich bei der Firma „Pferd und Mehr“ ausführlich über den Passier Sattel „Anja Beran“ zu informieren.
Die Künstlerin Maike Josupeit aus Berlin hatte in der Rundhalle ihre Werke ausgestellt und diese waren ganz den berittenen Hirten und Rindern der italienischen Maremma gewidmet.
Das wunderschöne Wetter lud die Besucher zu einem Rundgang auf Gut Rosenhof ein, wobei sie sich besonders an unserem „Zoo“ mit Zwergkaninchen, Hühnern, Enten, Tauben, Hängebauchschweinen und Rothirschen erfreuten.

Eingang zur Kunstausstellung
Lusitano "Novilunio" im Schulterherein im Galopp
Rechtsgalopp
Zügel aus der Hand kauen lassen
Gewöhnen an die Touchierpeitsche
"Olé" in der Passage an der Hand
Referenz
Lusitano "Ramsès" im Galopp
Strecken lassen im Trab
Spanischer Trab
Fragen aus dem Publikum
Beginn des spanischen Schrittes
Lusitano "Regedor" im Trab
"Regedor" im Trab auf dem Zirkel
Linksgalopp
Rechtsgalopp
Erläuterung zum Kappzaum
Das erste Satteln
Remonte im Trab an der Longe
"Favory Toscana" in Dehnungshaltung
Erste Piaffetritte
Stand der Firma "Pferd und Mehr"
 
 
 

Morgenarbeit Juli 2010

Die Fahne der Anja Beran Stiftung vor strahlend blauem Himmel, von den Koppeln roch es nach frisch gemähtem Gras, auf dem Hof war fröhliches Plaudern und Lachen zu Hören – am ersten Sonntag im Juli öffnete Gut Rosenhof wieder einmal seine Tore zur sonntäglichen Morgenarbeit. Und wieder einmal konnte man sagen: „Alle, alle kamen“ – trotz der Sommerhitze waren rund 150 Gäste nicht nur aus der Umgebung, sondern aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und sogar USA angereist.
Zum Einlass gab es – wie es schon fast Tradition auf dem Rosenhof ist – „die Chefin“ auf ihrem Lusitanohengst Regedor. Der Braune, einst ein ausgesprochenes Problempferd, weil fast zur Hysterie neigend, bewies zunehmende Souveränität und Vertrauen zu seiner Reiterin und blieb dafür, dass die Halle sich zunehmend füllte, Stühle gerückt wurden und eine gewisse Unruhe beherrschte, recht gelassen.
Wie gewohnt eröffnete Anja Beran  um 11.00 Uhr das Programm mit einer Remonte, dem jungen Lusitanowallach Zeus. Zusammen mit Astrid Galipo und Vera Munderloh wurde das korrekte Longieren, das erste Satteln und die Gewöhnung an den Reiter gezeigt. Obwohl Zeus angesichts des ungewohnten Publikums etwas nervös war, benahm er sich doch unter dem Reiter mustergültig.
Von der ganz jungen Remonte zur fortgeschrittenen: Nach Zeus präsentierte sich ein fünfjähriger P.R.E.Hengst, an dem Anja Beran die wichtigsten Schritte in Sachen Gymnastizierung präsentierte: Seitengänge, aber auch das Anpiaffieren und Anpassagieren.
Galopparbeit mit Außengalopp und fliegenden Wechseln waren Hauptthemen der Vorstellung des Lusitanohengstes „Novilunio“, von Anja Beran kommentiert.
Die Gäste im Publikum, die schon öfter bei der Morgenarbeit waren, warten immer schon auf ihn: Anja Berans Lusitano Schimmel Olé. Ihm war’s diesen Sonntag eigentlich zu warm, aber Olé ist Profi. An Anja Berans Hand zeigte er sein Können und führte schließlich vor, dass er für Piaffe, Passage und Levade noch nicht einmal ein Gebiss braucht. Er kann’s sogar am Halsring.
Für eine Premiere bei der Morgenarbeit sorgte dann Vera Munderloh mit dem Lusitanohengst „Super“. Anja Beran erklärte, dass man auf Gut Rosenhof stets bemüht ist die Tradition zu pflegen, daher wird auch immer mal wieder ein Pferd unter dem Damensattel ausgebildet – in dieem Fall eben Super.
Super machte seinem Namen Ehre: Er zeigte nicht nur die Grundgangarten und Seitengänge, sondern auch Piaffe, Passage, den spanischen Schritt und die Referenz, obwohl die Reiterin nur einen Schenkel zur Verfügung hatte.
Jasmin Gärtner und der Falbe Ramsès betraten als nächstes die Bahn. Hier wies Anja Beran vor allem auf die Bedeutung des korrekten und geschmeidigen Sitzes hin und erläuterte die feine Hilfengebung der Reiterin. Am Ende zeigte Ramsès noch seine „Spezialität: einen spektakulären spanischen Trab!
Den Schluss der Vorstellung machte wie immer der Westfalenwallach Flamingo. Er zeigte sich sehr gelassen und sprang sogar einen fliegenden Wechsel am hingegebenen Zügel ohne sich aufzuregen. Schließlich demonstrierte Vera Munderloh mit ihm auch noch die Entwicklung des starken Trabes aus der Passage, wobei sich das Pferd überhaupt nicht auf die Hand abstützen darf und sich unbedingt selbst tragen muss.
Nach der Mittagspause hielt Tierarzt Georg Rattenhuber einen Vortrag über Zahnheilkunde bei Pferden und die Besucher hatten Gelegenheit, die Werke der Künstlerin Sabine Marciniak zu bewundern.    

Lusitanohengst "Regedor" im Schulterherein auf dem Zirkel
Der Beginn des spanischen Schrittes
Lusitanohengst "Super" unter dem Damensattel im Schulterherein
"Super" in der Traversale
Galopp im Damensattel
"Super" im Galopp
Lusitanohengst "Novilunio" im Trab
"Novilunio" im Galopp
Zügel aus der Hand kauen lassen
Piaffe am Halsring
"Ramsès" in der Traversale
Lusitanohengst "Ramsès" im Schulterherein
Westfalen-Wallach "Flamingo" bei der Einleitung einer Traversale
Erste Passagetritte
"Ofendido" beim Anpiaffieren
"Ofendido" im Galopp
"Regedor" in der Passage
"Regedor" in der Passage
"Regedor" im Galopp
"Regedor" in der Pirouette
"Regdor" beim Zulegen im Galopp
Zulegen im Galopp
"Regedor" im spanischen Schritt
Anreiten einer Remonte
Trab an der Longe
Galopp an der Longe
P.R.E.-Hengst "Ofendido" im Trab
Dehnen lassen im Trab
"Flamingo" beim Übergang vom versammelten Trab zur Passage
 

Erste Morgenarbeit 2010

Am 9. Mai, traditionell am Muttertag, fand die erste Morgenarbeit des Jahres 2010 auf Gut Rosenhof statt. Zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland -  eine Besucherin sogar aus Kalifornien – waren angereist und verfolgten interessiert die Arbeit von Anja Beran und ihrem Team.
Während des Einlasses ritt Anja Beran den Lusitanohengst Regedor, den die ungewohnte Kulisse ein wenig verunsicherte, der aber dennoch schöne Galoppwechsel, Pirouetten, Piaffen und Passagen zeigte.
Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Prof. Dr. Volkmar Nüssler, wurde mit dem Friesenhengst Renoir das Anreiten demonstriert. Anja Beran legt dabei ein besonderes Augenmerk auf korrektes Longieren mit Kappzaum, das erste Satteln und die Gewöhnung an den Reiter. Zudem erklärte sie eindringlich, wie wichtig die prompte Reaktion auf den vorwärts treibenden Schenkel  ist und wie man sie erzielt.
Nach dem Friesen ging es in Weiß weiter: Favory Toscana kam in die Bahn. Der jetzt sechsjährige Lippizanerhengst kam vor zwei Jahren auf den Rosenhof und ist seitdem Publikumsliebling bei der Sonntäglichen Morgenarbeit. In seinem ersten Jahr war er der, der das Anreiten demonstrierte, im letzten Jahr erlebten die Stammgäste ihn als junge Remonte und so freuten sie sich, Favory Toscana nun als fortgeschrittene Remonte wieder zu sehen. Dabei bestach er wieder einmal durch seine schwungvolle Bewegung und vor allem durch Aufmerksamkeit und Arbeitseifer. Favory Toscana, der glücklicherweise dem Münchner Circus Krone gehört und daher eine langjährige, behutsame Ausbildung auf Gut Rosenhof genießen wird, zeigte, wie sich aus den lösenden Seitengängen im Schritt und Trab die Piaffe entwickelt, die seine Reiterin Vera Munderloh bereits ganz ohne Hilfe vom Boden reiten konnte. Daraus folgten kadenzierte Passagetritte. Nach der Galopparbeit und ersten versammelten Sprüngen im Schulterherein durfte sich der junge Hengst im Trab vorwärts-abwärts dehnen, während Anja Beran den Aufbau zum Erlernen spanischen Schrittes und der Referenz erläuterte.
Favory Toscana wurde vom Lusitanohengst „Novilunio“ abgelöst, den Astrid Galipo vorstellte. Der Fuchs beherrscht bereits schöne Paraden vom Trab zum Halten, gut gebogene Trabtraversalen, den Außengalopp und zeigte schließlich mehrere fliegende Galoppwechsel auf der Diagonale. An seinem Beispiel erklärte Anja Beran, wie sie Pferde an die Touchiergerte gewöhnt und erste Piaffetritte auslöst. Dabei betonte sie besonders die Bedeutung von Lob und Ruhe.
Handarbeit mit dem Lusitanoschimmel „Olé“ war wie immer ein Bestandteil der Morgenarbeit. Olé vollführte spielerisch Seitengänge, Piaffe, Levade, spanischer Schritt und die Referenz – und als Höhepunkt gab’s das Ganze ohne Zaum, nur mit Halsring.
Unser Falbe, der imposante Lusitanohengst Ramsès, war das nächste Pferd in der Bahn. Während Jasmin Gärtner ihn unter dem Sattel präsentierte, referierte Anja Beran über den gefühlvollen und effektiven Reitersitz. Ramsès unterdessen zeigte fliegende Wechsel auf dem Zirkel und schließlich sogar einen ausdrucksvollen spanischen Trab, auch gestreckte Passage genannt.
Der Westfalen-Wallach Flamingo kam einst als Problempferd zu uns und wurde mit viel Stolz von Vera Munderloh vorgestellt. Flamingo hat nämlich über den Winter vor allem in Sachen Gelassenheit gewonnen und dazu seinen Schritt stark verbessert. Nun beginnt er wieder zu brillieren, was er – in Seitengängen gelöst, durch entspannende Pausen am hingegebenen Zügel belohnt – mit Übergangen vom versammelten Trab zu Piaffetritten und zurück zum Trab; Außengalopp auf dem Zirkel, fliegenden Wechsel und schließlich Passage mit daraus entwickelter Trabverstärkung und Rückführung zur Passage unter Beweis stellte.
Während der Mittagspause konnten die Besucher die Werke der Künstlerin Corinna Marko bewundern. Am Nachmittag hielt zunächst der Tierarzt Georg Rattenhuber einen Vortrag über Zahnbehandlung beim Pferd. Danach kam der Physiotherapeut René Frim zu Wort, referierte über Rückenprobleme und stellte  digitale Satteldruckmessung vor.
Die Besucher lobten die Kurzweiligkeit dieses lehrreichen Tages und viele meldeten sich sofort wieder zu einer der nächsten Morgenarbeiten an.  

 

Lusitanohengst Regedor im Galopp
Vortrag mit Georg Rattenhuber
Westfalenwallach Flamingo im Übertreten
Ramses im Spanischen Schritt
Ramses im Galopp
Lusitanohengst Ramses in der Traversale
Olé in der Levade
Abstreichen mit der Touchiergerte
Novilunio Galoppwechsel auf der Diagonale
Lusitanohengst Novilunio im Schulterherein
Favory Toscana in der Referenz
Favory Toscana im Spanischen Schritt
Favory Toscana im Galopp
Favory Toscana im Trab
Favory Toscana im Schulterherein
Lipizzanerhengst Favory Toscana im Trab
Anreiten
Begrüßung
Besuchergruppe "Sportgemeinschaft Bayerischer Rundfunk"