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5. Fachtagung 2014 - Die Vorbereitung

Nachfolgend ein paar Impressionen von den Vorbereitungen zur 5. Fachtagung "Pferdeausbildung mit Gefühl und Respekt".

Fotos: Anja Wechsler

 

 

 
 

Ab sofort...

können Sie hier den Newsletter der Anja Beran Stiftung heunterladen oder über email: anjaberan(at)gmx.net bestellen!

Wir wünschen Ihnen viel Freude damit und hoffen, dass Sie mit diesen Informationen ein bißchen mehr Einblick in unseren Alltag erhalten!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Anja Beran

Seminar "Junge Pferde" Mai 2014

Am Donnerstag den 29. Mai 2014 fand das Seminar zum Thema „Jungpferdeausbildung“ statt. Nachdem gleich am darauffolgenden Sonntag die zweite Morgenarbeit des Jahres im Kalender stand, nutzten viele Besucher von weit her, die Gelegenheit gleich zwei Veranstaltungen auf Gut Rosenhof erleben zu können. Somit wurde es ein internationaler Event mit vielen Freunden der klassischen Dressur aus Österreich, der Schweiz, Italien, aber auch aus Holland und Belgien.
Nach einer theoretischen Einführung, wurden die ersten Schritte an der Longe und unter dem Sattel anhand des spanischen Wallachs „Brillante“ demonstriert. Der P.R.E.-Hengst „Nadal“ von der Anja Beran Stiftung zeigte im Anschluss losgelassene Bewegungen im frischen Vorwärts, mit vielen Übergängen und ersten Seitengängen.  Der Wallach „Girasol“ unter Anna Jantscher machte deutlich, dass vorwärts-abwärts Reiten für so manches Pferd ganz verkehrt sein kann, wenn es nämlich eine starke Vorhand und eine schwache Hinterhand hat und außerdem die starke Tendenz hat sehr tief zu kommen, dann muss der Reiter das junge Pferd zunächst etwas aufrichten, um ihm die Chance zu geben, sein Gleichgewicht zu finden.
Seitengänge, Angaloppieren aus dem Schritt, der erste Außengalopp waren Thema von Vera Munderloh und dem P.R.E.-Hengst „Duende“. Anja Beran konnte den jungen Hengst außerdem schon zu ersten Piaffe- und Passagetritten animieren und auch den Beginn des spanischen Schrittes zeigen.
Erfreulich war, dass bei dieser Veranstaltung einige Profis im Publikum saßen die sich erstaunt zeigten mit wie viel Ruhe hier mit den Remonten umgegangen wird und wie sich das im gelassenen Auftreten der jungen Hengst spiegelte!

Führen eines jungen Pferdes
Strecken lassen nach getaner Arbeit
Vera Munderloh auf P.R.E.-Hengst "Duende" im Galopp
Pause
Anna Jantscher
P.R.E.-Wallach "Girasol" im Schulterherein auf dem Zirkel
Anja Beran
Schenkelweichen im Trab
Galopp
Trab
P.R.E.-Hengst "Nadal" im Schultervor
Trab an der Longe unter dem Reiter
Aufsteigen
Erstes Satteln
Anhalten
Erste Passageansätze
 
 
 
 

Seminar "Piaffe" Juli 2014

Die Piaffe als wichtige Übung zur Gymnastizierung von Rücken und Hinterhand stand im Mittelpunkt dieses Seminars. Nach einer theoretischen Einführung in der die korrekte Piaffe und die häufigsten Fehlerquellen erläutert wurden, betraten verschiedene Pferde die Bahn. „Brillante“ ein junger spanischer Wallach musste zunächst die Touchierpeitsche kennen lernen. Im Anschluss folgte das ruhige Übertreten im Schritt und das Abstreichen mit der Gerte.
Der P.R.E.-Hengst „Duende“ zeigte dann bereits das Übertreten im Trab – die wichtigste Vorbereitung für die Piaffe, denn so lernt das Pferd seine Hanken zu beugen. Pony-Wallach „Chuck“ demonstrierte eindrucksvoll, dass man kein ganggewaltiges, teures Dressurpferd benötigt um schön und leicht piaffieren zu können. Mit Eifer und Ausdruck ließ ihn seine Reiterin Nadine Kloser in der Piaffe brillieren!
Die von La Guérinière so eindringlich beschriebene Übung des „Descente de Main“ konnte Vera Munderloh auf dem Lusitano „Rosé“ zeigen. Während der Piaffe versuchte sie den Zügelkontakt aufzugeben und auch mit dem Schenkel für einen Moment die Hilfe auszusetzen, dabei blieb „Rosé“ in erhabenen, fleißigen Tritten.
Eine gelungen Darbietung von Leichtigkeit!
Mit dem Kladruber-Wallach „Generale Cassa“ wurde demonstriert wie gut die Piaffe den jungen Reiter hinsetzt. Sie gibt ihm ein gutes Gefühl für den korrekten Sitz und dient als wertvolles Schulungsprogramm für Nachwuchsreiter.
Den Rhythmus der Piaffe konnte man hören als Anja Beran den Hengst „Ofendido“ auf einer kleinen Holzplatte piaffieren ließ – wie ein Metronom absolvierte dieser seine diagonalen Tritte auf dem Brett und stand auf Kommando wieder still!  

Einführung in das Thema "Piaffe"
Nadine Kloser auf "Chuck"
Traversale
Piaffe zu zweit
Piaffe
Loben
Anja Beran und "Kira"
Descente de Main
Piaffe am Zügel
Descente de Main
Vera Munderloh auf Lusitano "Rosé"
Eleve Simon Reinert lernt die Piaffe erfühlen auf Kladruber-Wallach "Generale Cassa"
"Ofendido" lässt den Rhythmus der Piaffe erklingen
Gelassenes Stehen
Passieren einer Ecke im Schulterherein
Traversale
Übertreten im Schritt als Basisübung
Kennenlernen der Touchierpeitsche
Erstes Antouchieren
Übertreten im Trab zur Beugung der Hanken
Pause
Antouchieren eines Hinterbeines im Stehen
Erste diagonale Tritte nach vorne
P.R.E.-Hengst "Duende"
Loben
Pony-Wallach "Chuck"
Offen in der Ganasche - Genick oben, ideale Voraussetzungen für eine korrekte Piaffe
Renvers zur Vorbereitung
Schulterherein
Loben

Seminar "Problempferde" Oktober 2014

Am 3. Oktober fand das von vielen Reitern gewünschte Seminar zum Thema "Problempferde" statt. Nach einem ausführlichen Vortrag zu diversen Unarten und deren häufigen Ursachen, stellten Anja Beran und ihr Team 5 Pferde vor. Katja Baldauf ritt den Lusitano "Tango" der als unreitbar galt und so auf der Vorhand war, dass er anfangs immer wieder vorne über gestürzt ist. Christine Schmiedel demonstrierte die Arbeit mit dem ehemaligen Durchgänger "Fabe", während Simon Reinert den Frederiksborger "Sirius" vorstellte. Dieser ist aufgrund seiner Schiefe und seines Exterieurs sehr schwer auszubilden. Wie aus einer völlig verdorbenen Quarter Horse Stute wieder ein zufriedenes Reitpferd wurde, zeigte Katja Baldauf. Lusitano "Zeus" unter Vera Munderloh, gab zu erkennen wie gute Gymnasitk aus einem Passgänger ein Pferd mit reinem Schritt machen kann.

Die Referenz
Traversale
Trab
Vera Munderloh auf Lusitano "Zeus"
Piaffe mit Hilfe vom Boden
Erste Passagetritte
Galopp
Pirouette
Anpiaffieren
Traversale
Passage
Galopptraversale
Passage
Loben
Lustiges Finale
Die Referenz
Der spanische Schritt
Galopp
Passage
Anpassagieren
Katja Baldauf auf der Quarter Horse Stute "Jacy"
Loben
Traversale
Galopp
Passage
Katja Baldauf und Lusitano "Tango"
Herbstdekoration
Vera Munderloh
Vortrag
Schönstes Herbstwetter
Piaffe
Christine Schmiedel und Friese "Fabe"
Erste Piaffetritte
Schenkelweichen
Der spanische Schritt
Zügel aus der Hand kauen lassen im Galopp
Simon Reinert auf dem Frederiksborger "Sirius"
Der spanische Schritt
"Fabe"
Versammelter Trab
Professor Nüssler beim Halle planieren
 
 
 
 

Vera Munderloh in Ohio

Unsere Mitarbeiterin Vera Munderloh hat  einen Lehrgang in Ohio/USA gegeben. Das Ergebnis sind hochzufriedene Teilnehmer, die die Idee der Anja Beran Stiftung unterstützen wollen und deren große Bedeutung erkannt haben.
Die nächste Gelegenheit für internationales Publikum sich weiterzubilden ist der bereits etablierte Workshop „Get the spirit“ im Juli auf Gut Rosenhof. Inzwischen besuchten Gäste aus 17 verschiedenen Ländern diesen exklusiven Lehrgang, bei dem ein tiefer Einblick in die Ausbildung vom Anreiten bis zur Hohen Schule gegeben wird. Es sind noch einige wenige Plätze frei!

 
 

5. Fachtagung der Anja Beran Stiftung 2014

Von der hohen Kunst der feinen Hilfengebung – Besucherrekord bei der Veranstaltung „Pferdeausbildung mit Gefühl und Respekt" im Circus Krone

 

Am 23. November 2014 war es wieder soweit: Über 1200 interessierte Besucher strömten an dem sonnigen Herbsttag in den Circus Krone und machten die 5. Fachtagung der Anja Beran-Stiftung zur erfolgreichsten und bestbesuchten seit jeher. Ein besondere Anlass, auch weil der Austausch zwischen Anja Beran und der Junior-Chefin des Circus, Jana Lacey-Krone, nun bereits seit 25 Jahren besteht.

Hauptthema war in diesem Jahr die Hilfengebung: Kommunikation zwischen Mensch und Pferd, aus dem Sattel genauso wie vom Boden aus – ein weites Feld der feinen Verständigung und Missverständnisse. Dem Ausbilder stehen dabei als „Werkzeuge“ Körpersprache und Stimme zur Verfügung. Ausschlaggebend für die gelungene Zusammenarbeit ist, dass jede Hilfe für das Pferd logisch und präzise gegeben wird, verschiedene Signale dürfen sich nicht widersprechen. „Hand ohne Bein, Bein ohne Hand“, so kann man es schon in den alten Werken des Reitmeisters Francois Baucher aus dem 19. Jahrhundert lesen. Das Einrahmen mithilfe der Reiterhilfen hat nichts mit einem Zusammenschnüren des Pferdes zwischen ziehendem Zügel und stechendem Sporen zu tun. Versammlung soll so erreicht werden, es entstehen jedoch lediglich Frust, Widersetzlichkeit oder Resignation. Nur wenn sich das Pferd in körperlichem und seelischem Gleichgewicht befindet, ist es durchlässig und empfänglich – das Ergebnis durchdachter Gymnastizierung  und gezielter Hilfengebung. Voraussetzung hierfür: Der Reiter benötigt einen stabilen und gleichzeitig einfühlsamen Sitz, muss psychisch und physisch in der Lage sein, das Pferd zu begleiten und gegebenenfalls zu korrigieren, stets bereit, die eigenen Fähigkeiten infrage zu stellen – eine immense Anforderung an Körper, Geist und Charakter.

Anja Beran und ihr Team gaben während der Fachtagung einen Überblick über die möglichen Formen der Hilfengebung, angefangen bei der Grundlagenarbeit mit der Remonte bis hin zu den schwierigen Lektionen der Hohen Schule. Der junge Lusitano „Ciclone“ zeigte beim Betreten der Manege Anspannung in dem aufregenden Umfeld, folgte aber den Aufforderungen von Bereiterin Vera Munderloh tadellos – trotz der Ablenkung durch das riesige Publikum immer ein Ohr auf die Longenführerin gerichtet. Das junge Pferd muss die einzelnen Hilfen verstehen und befolgen lernen, nicht nur ein wichtiger Aspekt für die Dressur, sondern auch für die Sicherheit im Umgang: „Ich kann mein Pferd nicht an alles gewöhnen, was ihm im Alltag begegnet, es ist ein Fluchttier und kann jederzeit erschrecken. Nur wenn es an den Hilfen steht, kann ich dann seine Aufmerksamkeit zurückgewinnen und es zu mir zurückholen“, so Anja Beran. Dass auch ein Pony das Recht auf feine und faire Hilfengebung besitzt und sich damit bis zur Hohen Schule entfalten kann, zeigte Nadine Kloser auf ihrem Schecken „Chuck“. Der Ponywallach präsentierte korrekte Piaffetritte und Anfänge der Passage – offensichtlich motiviert und in bester Laune. 
Pferdewirtschaftsmeister Marcel Egger aus der Schweiz und sein Warmblutwallach „Cadiz“  bildeten ein weiteres Highlight im Programm und machten deutlich, dass die klassische Dressur mit ihrer feinen, fast unsichtbaren Hilfengebung die ideale Vorbereitung und Gesunderhaltung auch für Sportpferde darstellt, im starken Kontrast zu bestehenden oftmals gewaltsamen und respektlosen Trainingsmethoden. Marcel Egger zeigte ein fein an den Hilfen stehendes Pferd, das sich mit geschmeidigen Schritten in korrekten Seitengängen durch die enge Manege bewegte, den Kopf stets vor der Senkrechten. Ein eindrucksvolles Bild und auf heutigen Turnierplätzen leider selten geworden - er erntete tosenden Beifall.

In der Reitkunst sollte die Hilfengebung von der Stimmhilfe fließend übergehen zur Körperhilfe, in der Freiheitsdressur wird genau entgegengesetzt die Gestik langsam zurückgenommen, bis die Pferde auf reine Stimmhilfen reagieren. Jana Lacey-Krone, Schülerin von Christel Sembach-Krone.

Lesen Sie dazu auch den Blog, den Mitarbeiter von Loesdau dazu geschrieben haben (Bitte hier klicken)!

Standaufbau der Boutique Lusitania
Loben!
Marcel Egger und sein Württemberger "Cadiz" im lockeren Trab
Galopp
Passagetritte mit Unterstützung vom Boden
Absteigen auf Marcel´s Art!
Lusitano-Hengst "Super" in der Levade
Schaubild mit Anja Beran und Tänzerin Nicole Ciroth...
...und dem Lusitano-Hengst "Pao"
Die Referenz
Freiheitsdressur mit spanischen Falbhengsten...
...unter Leitung von Jana Lacey-Krone
Ausdrucksvolle Gesichter
Schwierige Formationen
Steigen
Einzelsteiger
Sängerin Nicole Ciroth und Araber-Hengst "Samir"
Feierliches Finale
...und stolz!
...ausdrucksstark...
Kunstausstellung
Spannung vor dem Beginn
Atmosphäre beim Einlass
Vera Munderloh mit Lusitano "Ciclone"
Araber-Hengste in der Freiheitsdressur
Araber-Hengste
...lernen nebeneinander zu Steigen
Friesen-Hengst beim Steigen
Arbeit mit einer Remonte
Nadine Kloser und Pony "Chuck" in einer Traversale
Piaffe
Simon Reinert, Eleve der Stiftung, auf "Generale Cassa"
Erfühlen der Piaffe
Vera Munderloh auf P.R.E.-Hengst "Ofendido"
Passage
Übergang zur Piaffe
Der spanische Schritt
Abschied
 
 

Der Turnverein Ingenried...

war am 16. November zu Besuch auf Gut Rosenhof! Nach einer herzlichen Begrüßung und einer Einführung durch Anja Beran wurden unsere Gäste von Vera Munderloh und Simon Reinert mit einem Pas de deux auf dem Lipizzaner Hengst "Tulipan Palma" und dem Lusitano "Rosé" empfangen! Nach einem kleinen Imbiss ging es zu einem ausführlichen Hofrundgang.

 

 

Eine Kostbarkeit – nicht nur für unsere Eleven !

Die Anja Beran Stiftung unterstützt eine hippologische Rarität

Was haben Klassische Reitkunst, wofür die Anja Beran Stiftung steht, und eine Promotion zum Thema „Pferde und Fürsten“ gemeinsam? Die vorliegende Promotion ist mehr als eine wissenschaftliche Abhandlung, die nur einen kleinen Kreis von Geistes- oder Kulturwissenschaftlern interessiert. Sie ist aber auch kein Literatur-Fast-Food, sondern eine anspruchsvolle Analyse, die zu lesen und zu erfassen wirkliches Interesse erfordert. Uns wurde sehr schnell klar, dass mit dieser Promotion ein Fundus vor uns liegt, der für die umfassende Ausbildung unserer Eleven von großer Bedeutung sein wird. Und nicht nur das: Wir möchten empfehlen, dass jeder ernsthaft interessierte Reiter und vor allem Ausbilder sich mit dieser Studie auseinandersetzen sollte, um die Klassische Reitkunst aus ihrer historischen Entwicklung zu begreifen.

Sie hat ca. 530 Seiten und 68 Farb- und Schwarzweißabbildungen und wird voraussichtlich November 2014 erscheinenund kostet 48,- Euro.

Vorbestellungen können Sie an die Autorin, Frau Magdalena Bayreuther senden: magdalena.bayreuther(at)gmx.de

 

 

Kurs in Holland April 2014

Motivierte Reiter und eine tolle Organisation beim Kurs in Holland!

Danke an Malin, Beda und alle Reiter und Helfer!

Seminar "Seitengänge" Juni 2014

Interaktiv war die Veranstaltung zum Thema Seitengänge. Nach einer theoretischen Unterweisung, waren die Gäste aufgerufen die diversen Bewegungsabfolgen einmal zu Fuß abzugehen und zwar mit korrekter Körperdrehung, aufrechter Haltung und dem richtigen Maß an Körperspannung – gar nicht so einfach!
Natürlich durfte die praktische Demonstration auf dem Pferd nicht fehlen. Vera Munderloh zeigte auf dem Lipizzanerhengst „Tulipan Palma“ eindrucksvoll wie eine sinnvolle Aneinanderreihung der Seitengänge, entsprechend der Schiefe des Pferdes, aussehen könnte. Vorher hatten die Besucher noch die Gelegenheit die natürliche Schiefe eines Pferdes zu analysieren. Während ein Lusitano am Kappzaum longiert wurde, sollten sie erkennen wo seine hohle und wo seine eher steife Seite sich befindet. Das führte bei vielen Gästen zu einem tiefen „Aha-Effekt“ und so konnten die Meisten neue Erkenntnisse für die Arbeit mit ihrem eigenen Pferd mit nach Hause nehmen!

Begrüßung der Gäste
Vortrag zum Thema Seitengänge
Schulterherein als Trockenübung
Travers
Traversale mit viel Schwung und Freude
Schiefenanalyse
Schulterherein
Schulterherein im Galopp
 
 

Seminar "Passage und Trabverstärkung" August 2014

Diese Veranstaltung wollte in erster Linie den Blick der Besucher schulen. Der Unterschied zwischen einer reellen Trabverstärkung und einer gekünstelten Bewegung mit einer gebrochenen Diagonale wurde eindrucksvoll präsentiert, indem man den Gästen den starken Trab und den spanischen Trab zeigte, bei dem das Hinterbein nicht der aufwendigen Bewegung des Vorderbeines folgt. Dieser wird heutzutage oftmals auf dem Turnier geritten und dafür gibt es durchaus gute Noten, obwohl eine ganz andere Lektion gefragt ist.
Ebenso wurden die Kriterien einer klassischen Passage erläutert, bei der das Pferd einen Raumgewinn aufweisen muss, und die nicht mit einer Piaffe nach vorne, mit einem affektierten hochziehen der Gliedmaßen, verwechselt werden darf.

Lusitano "Ciclone" bei ersten Passagetritten
Gestreckte Passage als Unterschied zur Trabverstärkung
Passage
Lusitano-Hengst "Novilunio" in der Passage
Westfalen-Wallach "Flamingo" in der Passage-Traversale
Oldenburger-Stute "San Remo" im Trab
Lipizzaner "Maestoso Stornella" bei ersten Passagetritten
Piaffe als Vorbereitung zur Passage
Korrektes Anhalten an der Bande
Entspanntes strecken lassen im Halten
Trabverstärkung
 
 
 
 

Springlehrgang mit Marcel Egger

Vom 17.-23. August fand auf Gut Rosenhof ein Basislehrgang im Springen, exclusiv für unsere Praktikanten und Eleven statt. Pferdewirtschaftsmeister Marcel Egger aus der Schweiz konnte für den Unterricht gewonnen werden. Er und die Teilnehmer hatten so viel Spaß in dieser Woche und waren mit extremen Eifer bei der Sache, so dass beschlossen wurde diese "Springlehrgänge" von nun an halbjährlich zu organisieren, um eine vielseitige Ausbildung der jungen Reiter zu garantieren. 

"Erste Sprünge" von Julia Neubrand auf Zeus
Mit Spaß dabei: Simon Reinert und Vera Munderloh
Konzentriertes Zuhören
Simone Krummer auf Generale Cassa
Marcel Egger im Kreis seiner Schüler

Das Verdauungssystem des Pferdes – ein Fachvortrag der Tierarztpraxis Rattenhuber

Die richtige Zusammensetzung und Dosierung des Futters entscheidet über Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft eines Pferdes. Aus diesem Grund fand eine informationsreiche Präsentation für die Praktikanten und Eleven auf Gut Rosenhof am 19.8.2014 statt.
Anhand eines „glass horse“ demonstrierte Georg Rattenhuber die Lage der verschiedenen Verdauungsorgane in 3D und veranschaulichte dadurch die komplexen Zusammenhänge der Stationen, welche das Futter durchläuft. Daraus wurde ersichtlich, wie wichtig die korrekte Fütterung, welche die genaue Menge, die Zusammensetzung und die Häufigkeit der Futtergabe einschließt, ist. Welche Problematiken während der Verdauung auftreten können, was die Ursachen sein können und wie man im Notfall richtig handelt, wurde den Eleven und Praktikanten der Anja Beran Stiftung sowie den Mitarbeitern von Gut Rosenhof anhand zahlreicher Animationen und Abbildungen aufgezeigt. Eine abschließende Diskussionsrunde ermöglichte, dass auf zahlreiche Fragen rund um dieses facettenreiche Thema eingegangen werden konnte.

Das Team von Gut Rosenhof möchte sich im Namen aller Teilnehmer für den interessanten und lehrreichen Vortrag bei der Tierarztpraxis Rattenhuber bedanken!

 

 

Reitkurs in Belgien

Am 13. und 14. September 2014 fand in der Nähe von Brüssel wieder der alljährliche Dressurlehrgang mit Anja Beran statt. Motivierte, fortgeschrittene Reiter und viele interessierte Zuschauer, machten den Kurs zu einem besonderen Erlebnis. Sehr gut besucht war auch der abendliche Vortrag zum Thema „Seitengänge“. Vielen Dank an alle Teilnehmer und Besucher und die hervorragende Organisation von Ilke, Lobke und Femke!

Peter in einer Traversale
Femke trainiert eine Schritttraversale
Zuschauer
Lobke in einer Traversale mit viel Raumgriff
Nathalie in einer Traversale mit viel Schwung