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Internationaler Workshop "Get the spirit" 2014

Sie waren weit gereist, hatten Strapazen, lange Flugzeiten und politische Hürden überstanden, um auch im Jahr 2014 dabei zu sein: Die Teilnehmer des Internationalen Workshops „Get the Spirit“. Fünf Tage lang weilten sie bei Anja Beran und ihrem Team, um sich in klassischer Dressur fortbilden zu lassen. Viele der über 40 Teilnehmer waren schon mehrere Male dabei gewesen. Sie kamen aus Italien, Holland, England, Dänemark, Schweden, Island, Tschechien, der Schweiz, den USA, Dubai, Russland, der Ukraine und sogar von den Philippinen. „In Ohio gibt es viele Pferde und fast genauso viele schlechte Trainer“ begründete eine Teilnehmerin aus den USA ihre Entscheidung für die weite Reise. Sie wolle in der Ausbildung Ihrer Pferde einen anderen, respektvollen Weg gehen - eben den klassischen Weg.
Der Internationale Workshop wurde von Anja Beran konzipiert, um erfahrenen Ausbildern und interessierten Freizeitreitern die Möglichkeit zu geben, sich im Bereich der klassischen Dressur weiterzubilden, aber auch, um sich auszutauschen – über die Landesgrenzen hinweg. Mangel an guten Ausbildern, die die klassische Reitweise in Theorie und Praxis vermitteln können, sowie an weit ausgebildeten Lehrpferden, herrscht nicht nur in Deutschland. Die Nachfrage nach Trainern für Kurse im eigenen Stall steigt auf der ganzen Welt, Anja Beran und ihre Bereiterin Vera Munderloh gaben allein in den letzten Monaten Kurse in Schweden, Belgien, Dubai und den USA.
Das Konzept des Workshops stellt einzelne Stationen in der Ausbildung des Pferdes auf dem Weg zu den Lektionen der hohen Schule dar. Der respektvolle Umgang und die Wahrnehmung des Pferdes als Individuum mit Stärken und Schwächen in Charakter und Exterieur stehen im Vordergrund – wie auch sonst stets in der alltäglichen Arbeit auf Gut Rosenhof. Schon in den ersten Schritten mit der Remonte sind es oft kleine Details mit großer Wirkung, die Schwierigkeiten in der späteren Ausbildung präventiv entgegenwirken. Entscheidend ist, das Pferd entsprechend seiner körperlichen und charakterlichen Voraussetzungen auszubilden, mit Gefühl, Köpfchen und Erfahrung- im Gegensatz zu den schablonenhaften und oft gewaltsamen Methoden des heutigen Turniersports.

„Wie kann ich den Menschen in Holland erklären, dass ein höher getragener Kopf dem Pferd nicht schadet?“, so die Frage eine Workshopteilnehmerin – symptomatisch für die falsche Richtung, die das Denken im Reitsport weltweit eingeschlagen hat. „Der Rücken des Pferdes sollte immer Hauptaugenmerk sein, den Kopf bekommt man dann geschenkt“ so Anja Beran.

Thematisch behandelt wurden im Verlauf des Workshops zunächst Grundlagen für die Ausbildung junger Pferde, die Arbeit an der Hand, Gymnastizierung und Gesunderhaltung des Pferdes durch Seitengänge, außerdem Galopparbeit und schlussendlich die höheren Lektionen wie Piaffe, Passage oder Levade.
Neben dem theoretischen Input, der an verschiedensten Pferden der Stiftung in seiner praktischen Umsetzung verdeutlicht wurde, durften die Teilnehmer beim Thema Aufrechter Sitz auch selbst einmal erfühlen, welche Folgen ein falscher Sattel für die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter haben kann. Die Physiotherapeutin Veronika Brod gab zudem individuelle Tipps und Korrekturvorschläge für die richtige Körperhaltung auf dem Pferd.
In entspannter Atmosphäre wurde den Teilnehmern nach jedem einzelnen Pferd die  Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen, um so die Abläufe im Einzelnen verstehen zu können. Oder wie es Anja Beran formulierte: „Achten Sie auf die Details und nehmen Sie Ihre Beobachtungen mit nach Hause, denn erst die Details formen das große Ganze“.

 

Aufgrund der großen Begeisterung wurde sofort ein Termin für den nächsten Workshop vereinbart, dieser findet vom 20. bis 25. Juli 2015 statt.

 

 

P.R.E.-Hengst "Ofendido"
Loben!
Traversale
Der spanische Schritt
P.R.E.-Hengst "Ofendido"
Die Levade
"Favory Toscana" in der Trabverstärkung
Lusitano Wallach "Xailee" an der Hand
Lusitano Wallach "Ciclone" erlernt den spanischen Schritt
Traversale von "San Remo"
P.R.E.-Hengst "Maestro" in der Traversale
Die Referenz
Gruppenbild mit Dr. Eberhard Senckenberg bei der Besichtigung des Haupt- und Landgestüts Schwaiganger
Immer dabei: Hovawarth "Nero"
Vera Munderloh
Lipizzaner Hengst "Tulipan Palma" in der Traversale
Passage unter dem Damensattel
Lusitano Wallach "Rosé" in der Traversale
...und anpiaffieren.
P.R.E.-Hengst "Leviton" im spanischen Trab
Vera Munderloh und "Leviton"
Demonstration zum Thema Anpassagieren
...und immer wieder reflektieren!
Oldenburger Stute "San Remo" beim Übergang Trab-Piaffe
Schulterherein auf einem Zirkel
"Leviton" in der gestreckten Passage
Passage
Lipizzaner Hengst "Favory Toscana"
Der spanische Schritt
"Favory Toscana"
Zügel aus der Hand kauen lassen
Lusitano Hengst "Super" in der Traversale
Galopp unter dem Damensattel
Unsere Workshop-Teilnehmer 2014
Antouchieren
Abschiedsbild mit zwei Lipizzanerhengsten