Tiere

Auch wenn die Pferdehaltung auf Gut Rosenhof im Vordergrund steht, haben unzählige weitere Vierbeiner und Federvieh hier ein Zuhause gefunden. Neben den Hofhunden und -katzen gibt es Ziegen, Hühner, Kaninchen, Schweine, Tauben, Enten, aber auch so exotische Tiere wie Kamele und Lamas. Jede Tierart hat ihren eignen artgerechten Platz, das ermöglicht ein friedliches Miteinander zum Wohl Bewohner und Besucher von Gut Rosenhof.

Hunde


Drei Hunde wie sie unterschiedlicher nicht sein können wachen über Gut Rosenhof: Hovawart Nero, Anja Berans treuer Begleiter, Weimaranerhündin Crocket, die auch für die Jagd zuständig ist und Neuzugang Parson Russell Hündin Lucy, der Hofquirl.

Katzen


Das Katzenvolk auf Gut Rosenhof ist bunt und jede Katze für sich so individuell wie Samtpfoten nun einmal sind: Da gibt es den rotgetiegerten Langhaarkater Felix, der als Findelkind aus dem Wald kam und nun sein Reich im Wohnhaus hat. Findelkatze Hexe brachte drei Jungen mit – Leila, Kira und Bianca. Die schwarzen Schönheiten verschlafen den Tag am liebsten unter der Decke auf Anja Berans Bank in der Reithalle oder im kuschelig warmen Stüberl. Der imposante Kater Blacky wärmt sich gerne auf Motorhauben von frisch angekommenen Fahrzeugen auf und der zugelaufene Katerle entfernt sich nie allzuweit vom Haus, um keine Fütterung und keine Schmuseeinheit zu verpassen. Die Sorgenkinder Helmut und Lotti wuden mit viel Engagement und Geduld aufgepäppelt und leisten heute Hauskater Felix Gesellschaft. Zur derzeit 12-köpfigen Katzenfamilie gehören auch noch Katze Frieda (vom Schloß Versailles), Angie (aus dem Tierheim) und Salem (ein Findelkater).

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Kamel & Lamas


Die hochbetagte Kameldame Suleika genießt im eigens erbauten Kamel-Offenstall ihren Ruhestand. Nach dem Tod ihres Gefährten Sahib sollte schon ein neuer Begleiter gesucht werden, aber die zwischenzeitlich auf Gut Rosenhof eingezogenen Lamas von Circus Krone kümmerten sich gleich so rührend um Suleika, dass sie immer Gesellschaft hat.

Schweine


Ein saugutes Leben auf Gut Rosenhof führen derzeit die zwei asiatischen Hängebauchscheine, Vroni und Hansi, sowie die zwei Minischweine, Maxi und Molly. Auf ausgedehnten Streifzügen erkunden sie das Hofgelände, besuchen gerne den Hausherren und bringen dabei das ein oder andere Pferd aus der Fassung, das derartiges Getier noch nicht kannte. Die Schweine selbst bringt dagegen nichts aus der Ruhe – abgesehen von einer Schüssel Schlabberbrei, über die sie sich mit Genuss und Eifer hermachen.

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Ziegen


Zwei Ziegenfamilen freuen sich über artgerechte Gehege auf Gut Rosenhof. Einmal eine bunte Truppe aus dem Streichelzoo vom Circus Krone, die mit den beiden Minischweinen Maxi und Molly lebt. Und die Walliser Schwarzhalsziegen, die sich im großzügigen Gelände des Offenstalls zusammen mit den Rentnerpferden über ausgedehnte Weideflächen freuen, wo sie auf ein paar Felsen auch ihre Kletterkünste beweisen können.

Rothirsche


Der Rothirsch (Cervus elaphus), eine Anschaffung, die wir sehr gerne von den Vorbesitzern, Familie Moser, übernommen haben. Bevorzugter Lebensraum der Rothirsche sind Grasland und offene Wälder in flachen und bergigen Gebieten. Sie sind hauptsächlich in der Dämmerung aktiv. Die Rothirsche weiden und äsen Gras, Blätter und Zweige von Laubbäumen und bilden Herden. Männchen und Weibchen leben die meiste Zeit des Jahres getrennt. In den Rothirschherden herrscht das Matriarchat. Die Brunft findet im September und Oktober statt. Dabei verlieren die Platzhirsche ein Fünftel ihres Körpergewichts und ebenso viel Energie. Sie fressen auf der Suche nach Romantik fast nichts. Heute ist der Rothirsch das einzige Tier, das aus der Steinzeit überlebt hat!

Kaninchen


Ein großes Gehege beherbergt zahlreiche Kaninchen, die ihr Zuhause verloren haben. Nach einem ausgeklügeltem Plan wechseln sich die manchmal streitlustigen Tierchen ab, damit ein harmonisches Zusammenleben gewährleitstet ist.

Federvieh


Verschiedene Hühner, Enten, Gänse und Tauben bereichern die artenreiche Haus- und Nutztiergemeinschaft auf Gut Rosenhof.

Hühner

Der Nutzen der Hühnerhaltung liegt auf der Hand. Da der schon vorhandene Hühnerstall vorgegeben war, haben wir uns – mit wenigen Ausnahmen – für Zwerghühner entschieden.
Folgende Haushuhnrassen sind in der großen Hühnervoliere zu bewundern, zu deren Erhalt wir gerne beitragen möchten:

  • Appenzeller Spitzhauben
  • Zwerg-Amrocks
  • Zwerg-Dresdner
  • Deutsche Zwerghühner
  • Marans
  • Thüringer Zwerg-Barthühner
  • Zwerg-Welsumer
  • Zwerg-Bielefelder
  • Zwerg-Barnevelder
  • Italiener
  • Westfälische Totleger
  • Vorwerkhühner
  • Zwerg-Vorwerkhühner
  • Zwerg-Lakenfelder

Haustauben

sind die einzigen freifliegenden Haustiere, die stets zu ihrem Schlag zurückkehren. Die Entscheidung zur Pfautaube wurde letztendlich durch ein Geschenk besiegelt. So sind aus drei Tauben heute über zwanzig geworden. Die Haustaube stammt – mit einer Ausnahme, der Lachtaube – von einer einzigen Urform ab, nämlich der an den Küsten des Atlantischen- und Pazifischen Ozeans lebenden Felsentaube (Nordafrika, Senegal, Ghana, Vorderasien, Nord-und Mittelchina). Felsentauben lassen sich ohne weiteres mit unseren Haustauben kreuzen, anders als bei unseren heimischen Wildtauben (Ringel-, Hohl-, Turtel- und Türkentauben). Von den aus den Felsentauben entstandenen Haustauben gibt es weltweit mindestens 500 verschiedene Rassen.

Laufenten und Gänse

Der entscheidende Grund für die Anschaffung von Laufenten war ihre unermüdliche Schneckenvertilgung. Es folgten Warzen-Enten und Steinbacher Kampfgänse. Letztere wurden Ende des 19. Jh. in Thüringen bei Steinbach-Hallenberg und Brotterode erzüchtet. Wie alles Getier tragen auch sie wesentlich zur Prägung des Landschaftsbildes bei.

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